„Doctor Who“: Staffel Eins

dr 1Ja, der liebe Doctor. Mit dieser ersten Staffel der Neuzeit ließ BBC den Kult wieder aufleben und machte sich dabei gleich intelligent gestrickt ans Werk. Christopher Ecclestone als Doctor stellt sich als, ebenso wie seine Vorgänger, als absolut feine Wahl dar: Eigen, markant, herrlich unbekümmert und ernsthaft zugleich – und stets mit ein bißchen unterschwelligem Zorn dabei. Hat irgendwas Psychopathisches. Eingeführt wird natürlich gleich in der ersten Folge auch der Charakter der Rose Tyler (Billie Piper) eingeführt. Na, wenn man da schon müßte, was es mit der guten Lady auf sich hat auf Dauer betrachtet.

Duie Folgen gestalte sich kurzweilig und glänzen mit den typischen Trademarks: Eine ganz eigene Form der Kreativität, übergreifend logische Zusammenhänge, die man auf den ersten Blick natürlich teils noch nicht wissen kann. Die eingebauten Charaktere sind wieder einmal einzigartig und wunderbar menschlich. Es ist immer wieder klasse zu sehen, wie erhabene Dramaturgie auf Tollpatschigkeit, augenzwinkernde Situationskomik und vor allem Mimik starke Darsteller trifft.

Etwas erahnen, daß Rose Tyler irgendwann eine ganz besondere Rolle zu Teil wird, läßt sich vielleicht bereits an jener Folge, in der sie dem letzten Dalek (was natürlich nicht so ist…) einen Schub ihrer DNA verpaßt und ihn somit ungewollt „versaut“… Natürlich gibt´s wieder zuhauf dramatische Momente und es ist an sich schon schade, daß man sich gerade dann von Christopher Eccleston als Doctor verabschieden muß, wenn man sich richtig schön an ihn gewöhnt hat. Aber was Schlechteres kommt ja nicht nach und die Ankündigung des nächsten Doctors (gespielt von David Tennant) beginnt schon mal mehr als vielversprechend. Dazu aber mehr in der Besprechung der zweiten Staffel.dr 2

Die erste Staffel lohnt sich nicht nur für einen Durchgang, gerade, wenn man weitere Staffel und auch „Torchwood“ bereits kennt, macht´s eigentlich umso mehr Spaß, nochmal „reinzuschnüffeln“ und auch die Details, den oftmals unverblümten Humor ebenso wie die kleinen Spitzen und das Augenzwinkern sind halt einzigartig. Zudem bietet die Staffel einen fulminanten , rasanten und doch für neue Zuschauer, die „Doctor Who“ niemals vorher gesehen haben oder etwas darüber wissen, einen klasse und nachvollziehbaren, mitreißenden Einstieg. An der Stelle sei auch einmal auf den Film über „Doctor Who“ hingewiesen: „Ein Abenteuer in Raum und Zeit“ – dieser Film stellt eine Art Mischung aus Dokumentation und „richtigem“ Film dar. Aber auf den werden wir auch noch zu sprechen kommen. (Polyband) EV

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