„Der Tod von Wolverine – Requiem Teil I“

WOLVERINE„Wolverine war der beste, den es gab, in dem, was er tat. Doch nun ist er tot. Als ein neues Waffe-X-Projekt die Arbeit aufnimmt, ruft das Logan´s alte Waffenbrüder Captain America und Deadpool auf den Plan. Aber die sind nicht die einzigen mit einer Verbindung zu dem verstorbenen X-Man: Einer Gruppe von Testobjekten mit außergewöhnlichen Kräften gelingt die Flucht aus einem geheimen Labor. Wird den Flüchtlingen ihre Vergangenheit, ihre neuen Fähigkeiten oder ihre mysteriöse Verbindung zu Wolverine zum Verhängnis? Und was geschieht, wenn sie auf den Mann treffen, der einige Antworten auf ihre Fragen kennt: Sabbretooth?

Wolverine´s Vermächtnis lässt das Marvel-Universum nicht zur Ruhe kommen. Fünf dramatische und düstere Geschichten, bei denen auch der Humor nicht zu kurz kommt, von Gerry Duggan, Charles Soule, Scott Kolins, Salavdore Larroca und vielen anderen.“

Soviel zum Überblick des neuen, über 160 Seiten starken Bandes.

So startet der Band gleich klasse in Szene gesetzt recht hektisch und actionreich: In jenem erwähnten Labor erwacht ein Mann, der sich nur an seinen Namen, Sharp, erinnern kann. Rund herum nur Chaos und Feuer. Während er versucht, aus dem Labor zu entkommen, trifft er auf andere Menschen, die scheinbar auch in diesem Labor gefangen gehalten wurden. Seine Erinnerungen kommen teilweise bruchstückhaft zurück und so wird er gewahr, dass es seine eigene Entscheidung war, sich in „behandeln“ zu lassen. Ganz im Gegensatz zu den anderen Protagonisten. Wieder andere Erinnerungen kommen ihm allerdings absolut fremd vor.

Während ihrer Flucht wird allen bewusst, dass sie über neue, übermenschliche Kräfte und Fähigkeiten verfügen – die Kehrseite der Medaille: Entsprechend sind auch sensible Schwachpunkte vorhanden. Sharp entpuppt sich als genialer Taktiker und so gelingt der Truppe eine spektakuläre Flucht. Doch in Sharp´s Kopf wüten böse Gedanken, die ihn scheinbar verführen wollen, die anderen zu töten. Die Kraft, die es ihm abfordert, bei diesem inneren Zweist die Oberhand zu behalten, ist immens. Sharp, der sein Gesichts stets verborgen zu halten sucht, auch vor sich, ist nicht schlecht überrascht, als er sich selbst doch einmal sieht – vertraut und nicht nur ihm. Doch auch dies ist nur eine Täuschung jenes Dämons, der ihn plagt, ein Dämon, der hier nicht verraten wird.
Der Leser kann sich auf jeden Fall auf ein verdammt spannendendes, grafisch erstklassiges Werk freuen, das es sich definitiv zuzulegen lohnt. Das Story-Board ist schlüssig und doch nicht einfach gestrickt, komplex und fesselnd – auch die Dialoge sind den Situationen und Szenen entsprechend perfekt eingebaut und vermitteln einen hohen Grad an „Echtheit“. In diesem Band ist wirklich Leben drin. (Panini Verlag, Oktober 2015)

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