Torchwood – Staffel 1

Vielen dürfte diese Serie bereits ein Begriff sein, doch vielleicht auch ein wenig im Zuge von „Fringe“ und anderen Vertretern des SciFi-Genres untergegangen sein. Fans von „Doctor Who“ wissen es natürlich selbstredend: Der Name „Torchwood“ stellt nichts andere als ein Anagramm der Worte „Doctor Who“ dar. Und so ist es auch nicht verwunderlich, daß sich im Laufe der Zeit, vor allem in den diversen Staffel des Doctors immer mehr Verweise und torchwod coverKollaborationen zwischen Torchwood und ihm stattfinden.

Torchwood, gegründet von der Königin selbst auf des Doctors Willen hin, um die Außerirdischen von der Menschheit fern und alles im Gleichgewicht zu halten. Wie man ebenso erfährt, aber leider natürlich nicht in der ersten Staffel von „Torchwood“ ist der Hauptprotagonist Cpt Jack Harkness nicht nur irgendwie zum Unsterblichen geworden – nein, lange bevor diese Serie ansetzt trafen er und der Doctor aufeinander und so erklärt sich im Nachhinein das Entstehen dieser geheimen Operations-Station namens Torchwood.

Unbemerkt von der Umwelt bekämpfen Harkness und seine Leute Tag ein, Tag aus Außerirdische, seltsame Phänomene, verfrachten ungebetene Besucher wieder in ihr Universum oder ihre Welt zurück, versuchen zu retten,… Dabei sind die technischen Möglichkeiten und seltsamen Begebenheiten wahrlich nicht von dieser Welt – oder zumindest nicht im Supermarkt um die Ecke zu bekommen. Eines Tages werden sie von der Polizistin Gwen Cooper beobachtet, wie sich das Opfer eines Verbrechens für zwei Minuten wieder ins Leben zurückholen, um so noch Informationen zu Täter etc zu bekommen. Und schon steht bei der neugierigen jungen Dame alles Kopf und sie folgt der Horde.

torchwood 2Nachdem alles nichts nützt, wird sie in Torchwood eingeweiht, die Nummer mit dem Vergessen-Lassen funktioniert aber nun mal dank Gwens Sturheit gleich null. So tritt sie zum Team bei, nachdem sie gleich zu Beginn fast das Opfer von Suzie Costello, Jack´s rechter Hand, geworden ist. Diese hatte sich einem nicht ganz so netten Spiel verschrieben, aber alles soll ja nicht verraten werden. Gwen gerät immer mehr ins Geschehen, ihre Zeiten als Polizistin in Cardiff sind somit gezählt – schwer nur, alles vor ihrem Verlobten auch noch geheim zu halten…

„Torchwood“ mag auf den ersten Blick eine von vielen Serien sein, doch sieht man genauer hin, findet man nicht nur eine Menge Witz („Spike“-Darsteller James Masters etwa als ebenso wenig dem männlichen Geschlecht abgeneigter Halb-Gegner von Jack), auch die Momente, in denen die Handlungsstränge der beiden Serien zusammenlaufen und miteinander verknüpft sind, sind akribisch gemacht. Der logische Verlauf bleibt erhalten, die im Nachhinein gegebenen Erklärungen ergeben absolut Sinn. Auch die Darsteller leisten ganze Arbeit, also wahrlich Hut ab. Britische Serien verfügen nun einmal über ihren ganz eigenen Charme, einen eigenwilligen Ideenreichtum und zeigen sich auch ohne großartig gezeigte Gewalt durchaus wirkungsvoll. „Torchwood“ sei nicht nur Fans des Doctors an Herz gelegt, die Serie steigert sich auch thematisch immer mehr und natürlich wird die Gesamtstory dichter, dramatischer, während in den ersten Folgen noch frech mit dem Zuschauer kokettiert wird.

Und zudem ist es nicht das typische SciFi-Allerlei ohne jeglichen Realitätsbezug. Denn Menschlichkeit und Echtheit findet sich trotz aller Phantasie in dieser Serie zuhauf. Gibt´s natürlich auf DVD und Blu-ray, inklusive 135 Bonusmaterial mit Interviews, Behind The Scene uvm. (Polyband)

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