Headline: »Voices Of Presence«

(Nothing To Say) Also, das Coverartwork sieht ja schon mal ziemlich geil aus. Aber das könnte Ihr Euch im Laden ja dann selbst anschauen (kann ich jetzt auch schreiben, daß die Leserschaft sich die Platte auch selber anhören soll? Ne? Auch gut.). Schon mal ein sehr positiver Aspekt dieses progressiven und auch symphonsichen Metal-Outputs ist der Gesang von Madame Keine Ahnung (Name nicht Booklet), der schon mal recht kräftig und nicht zuckersüß säuselnd aus den Boxen kommt. In dieser Hinsicht also schon mal ein kleiner Querverweis Richtung Lana Lane. Musikalisch bestehen allerdings ein paar feine Unterschiede, gehen doch Headline um einiges härter und nicht ganz so episch zu Werke. Interessante Temposteigerungen gehören genauso zum Konzept wie abrupte und doch passende Melodiewechsel. Auch die Gegensätze zwischen auf nachhaltige Wirkung bedachte und effektvolle Melodien, besonders bei den Klampfen, und stellenweise gasmäßig davonziehendem Drumming kommen sehr gut. Soll aber nicht heißen, daß die Instrumente hier ihren ganz perönlichen Film drehen, vielmehr schieben derartige Momente gewaltig und pendelt man sich mal auf einem gemeinsamen Nenner ein, erhält der Hörer einen sehr warmen, kompakten Sound, der nicht selten, auch betont durch die griffige Gitarrenarbeit zwischendurch, Erinnerungen an die guten, alten Conception wach werden. (Modern Music) EV

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s