The Pretty Things: „The Sweet Pretty Things (Are In Bed Now, Of Course…)“

Sieben lange Jahre sollte es dauern. Bis sich The Pretty Things mit einem neuen Streich zurückmelden. Absolut chillig, mit einem satten Groove und bodenständig klingt dieser Silberling. Klar ist der Sound dieser Band in den 70ern hängengeblieben, ein Schelm, wer anderes denkt. The Pretty Things preschen nicht nach vorn, gemächlich, gemütlich, ein wenig Southern Rock-Flair, mal bluesig wie bei „And I Do“ oder einfach schön treibend-groovig bei „The Same Sun“. Fans handgemachter, zeitloser und erdiger Musik kommen hier auf alle Fälle auf ihre Kosten. Kraftvoll und zugleich relaxed scheinen The Pretty Things der Sound absolut geschmiert von der Hand zu gehen, mit einer derartigen Selbstverständlichkeit bekommt man hier eingängigen, logisch nachvollziehbaren und heimeligen Rock.

Dabei sind die Songs schon durchaus auch eigenwillig, liebäugeln mal in Richtung Bob Dylan, mal Lynyrd Skynyrd oder Steppenwolf. Altbacken wirkt hier gar nichts, gediegen ja – und genau das macht das enorme Ausstrahlungspotential dieses Scheibchens aus. Interessierten Rock-Fans sei auch „Turn My Head“ ans Herz gelegt, ebenso auch „Dark Days“. The Pretty Things präsentieren sich immer wieder von einer anderen Seite, doch es sind die kleinen Nuancen, während sie andererseits absolut unverkennbar bleiben wie eh und je.

Tracklist:

The Same Sun

And I Do

Renaissance Fair

You Took Me By Surprise

Urn My Head

Dark Days

Greenwiid Tree

Hell, Here And Nowhere

In The Soukh

Dirty Song

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