4Lyn: „Neon“

Wandlungsfähig ohne Ende ist diese Band und ich leg Euch dieses nicht mehr ganz so taufrische Album nur zu gern ans Herz. „Neon“ entführt in Sphären à la U2, Depeche Mode – weiche, tragende und doch dezente Vocals mit einer Menge Gefühl, die Instrumentierung absolut gleich berechtigt – jeder Song bietet seine eigen Welt der Indie-Rocker.

Auf diesem Silberling finden sich viele Momente, die stark die Wave-Szene bedienen, doch auch dezenter, melancholischer Rock, nicht zu emotionstriefend ist angesagt. Eine gewisse Sehnsucht steckt in den mal voluminöser, mal spartanisch gestrickteren Songs, doch eines haben alle gemeinsam: Eine unglaublich einnehmde Stimmung, eingängige Melodien, die nicht von der Stange sind und Songs, die nicht mit der Tür ins Haus fallen und laut drauf los poltern.

Wer damit meint, der Scheibe würde es an Dynamik mangeln, hat sich gewaltig geschnitten. Unbedingt reinhören, Leutchen, beonders zu empfehlen: „Deadnekk“, natürlich „Lil Indians“, „Neon“ und „Realcuties“. Nachdenklich und schmerzlich zart-schön.

Tracklist:

Me Is Me

2nd Round

Deadnekk

Pearls And Beauty

Not Like You

Lil Indians

Realcuties

Angry Horns

Non Of Y All

Bromblon City Anthem

Husky

Neon

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